Asklepios Klinik Langen unterstützt beim Aufbau eines Brustkrebs- Zentrums in Herat

Foto Asklepios

Initiative wird vom BMZ, der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und der Wienbeck'schen Stiftung mit 70.000 Euro gefördert

Langen, 31. Juli 2017. Schon seit vielen Jahren ist Prof. Dr. Dr. Ernst Hanisch Mentor einer Partnerschaft zwischen der medizinischen Fakultät Frankfurt und der medizinischen Fakultät Herat in Afghanistan. Dazu gehören zum Beispiel Austauschprogramme und der Aufbau einer modernen medizinischen Infrastruktur in Herat. Zusammen mit dem Verein für Afghanistan-Förderung e. V. haben es Prof. Hanisch und Dr. Eckart Krapfl, Chefarzt der Langener Frauenklinik, geschafft, dass das Projekt "Aufbau eines Brustkrebs-Zentrums in Herat" mit 70.000 Euro vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und der Wienbeck'schen Stiftung gefördert wird.

Im Rahmen der Initiative "Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit" unterstützt das BMZ gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung Partnerschaftsprojekte zwischen deutschen Organisationen des Gesundheitswesens und Partnern in Ländern mit niedrigem Einkommen. Dabei werden die Projekte über einen Zeitraum von zwei Jahren mit bis zu 50.000 Euro gefördert.

"Wir haben einen dezidierten Plan vorlegen müssen, wie wir uns das Projekt vorstellen. Neben einem Zeitplan über zwei Jahre hinweg musste zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der Afghanischen Chirurgischen Gesellschaft organisiert werden. Da die medizintechnische Ausstattung in Herat weit unter den europäischen Standards liegt, haben wir auch die Zusammenarbeit mit einem Institut für Strahlentherapie im grenznahen Gebiet zum Iran hin sicherstellen müssen. Das sind nur einige der Hürden, die wir nehmen mussten", sagt Prof. Hanisch.

Drei Ziele für die nächsten beiden Jahre im Auge 

Für die nächsten beiden Jahre haben sich die Organisatoren drei Hauptziele gesetzt, um das Projekt erfolgreich umsetzen zu können. Zunächst wird versucht, eine interdisziplinäre Gruppe von einheimischen Ärzten zu etablieren. Sie soll sich aus Gynäkologen, Chirurgen, Radiologen und Pathologen zusammensetzten und das Brustkrebs-Zentrum leiten.

Das zweite Ziel besteht darin, die Sensibilität für erste Anzeichen von Brustkrebs bei den afghanischen Frauen und deren Familien zu steigern. Dabei gilt es, die Frauen darin zu schulen, Veränderungen in der Brust durch Selbstuntersuchungen wahrzunehmen. Das dritte Hauptziel beschäftigt sich mit der langfristigen Sicherstellung der personellen, medizintechnischen, administrativen und finanziellen Ressourcen. So soll erreicht  werden, dass das Brustkrebs-Zentrum zukünftig ohne Hilfe von außen funktionieren kann.

 "Mein Dank richtet sich an alle Beteiligten. Neben dem BMZ und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung hätte ohne den Verein für Afghanistan-Förderung e. V, meinen geschätzten Kollegen Dr. Eckart Krapfl, Prof. Dr. Stefan Falk, MVZ für Pathologie Frankfurt, Dr. Ahmad Shams, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, sowie der privaten Wienbeck'schen Stiftung und Thomas Hofmann, Asklepios Klinik Langen, das Projekt nicht ins Leben gerufen werden können. Wir haben zwar noch jede Menge Arbeit hier und auch vor Ort in Herat zu erledigen, sind aber voller Optimismus, unsere Ziele wie geplant zu erreichen", so Prof. Hanisch.

PR-AGENTUR, IDEENGEBER & RHEINGAU-EXPERTEN

PR Profitable

Markt 4 · 65375 Oestrich-Winkel im Rheingau
Fon 06723 913 76 74 · E-Mail l.malethon(at)pr-profitable.de

Bleiben Sie Up-To-Date

Sie finden uns auch auf Facebook und XING ...