" /> Mainhattan - Manhattan
Geschichten, die das Leben schreibt:
Mainhattan - Manhattan
Zwei Metropolen und 14 Menschen

Frankfurt am Main, 9/2008. Sie liebt Frankfurt und ist verrückt nach New York. Sie lebte mal hier und mal dort und schreibt (Liebes)Geschichten. Über Menschen und Metropolen, über große Gefühle und kleine Sorgen. Für das Buch „Mainhattan - Manhattan“, erschienen im B3 Verlag, Frankfurt/Main, hat Ines Stickler 14 Grenzgänger ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. Sie alle sind ausgewandert, um in einer neuen Stadt ihr Glück zu suchen. Mut, Energie, Kraft und auch Angst vor der eigenen Courage – das haben all’ die Frankfurter und New Yorker gemeinsam, die in diesem Buch portraitiert werden.

Neugierig, wie es sich für eine Journalistin gehört, hat Ines Stickler nachgefragt. Sensibel hat sie zu Papier gebracht, wie man so lebt und liebt, arbeitet und relaxt in zwei der faszinierendsten Städte dieser Welt – in Mainhattan und Manhattan. Martin Schoeller zum Beispiel: Mit weniger als einer Handvoll Dollar kam der Fotograf nach New York, bereit, alles zu tun für eine gute Aufnahme. Heute tun die „very important people“ alles dafür, um von ihm abgelichtet zu werden. Aufs Korn genommen werden auch Parfümeure und ein Personal Trainer, die im Big Apple Nasen betören und Bäuche bekämpfen. Zurück in Frankfurt bittet die Autorin Damen zum Gespräch, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Im „Balalaika“ in Sachsenhausen hat sie Anita Honis-Bohländer getroffen. Ihre Musik ist mal traurig, mal fröhlich, übermütig und frech oder voller Sehnsucht – bunt gemischt wie das Leben in einer großen Stadt. Auch ein Koch und Kosmopolit darf in dieser Zusammenschau nicht fehlen. Und so hat sich Ines Stickler ganz gezielt einen ausgesucht, der mit den beiden big citys bestens vertraut ist: Der in Wien geborene Mario Lohninger weiß, was Großstadtmenschen lieben und deshalb lieben sie auch ihn.

Hier wie drüben überm großen Teich leben und lieben Menschen. Mit Ideen, die die Welt bewegen, mit Schmetterlingen im Bauch und nicht selten auch mit Riesen-Bammel, denn easy ist es weder hier noch dort. Und gerade deshalb ist es spannend, ihren Geschichten zu lauschen. Ines Stickler hat sie aufgeschrieben. Gemeinsam mit dem Leser geht sie auf Entdeckungsreise. Er lernt die Bohème der Upper West Side kennen, fühlt sich hipp im Village, streift durch die Gassen im Westend und balanciert auf dem Börsenparkett. So wird das Buch mit seinen ganz persönlichen Stadt-Ansichten auch zum literarischen Reiseführer und -verführer. Big Apple oder Äppler? Handkäs oder Hamburger? Fragen, die so noch niemand gestellt hat – jetzt werden sie beantwortet.  

Ines Stickler volontierte bei der Frankfurter Rundschau, wo sie zuletzt im Politik-Ressort als Redakteurin tätig war. 1998 wurde sie von der Christophorus-Stiftung Hamburg mit dem Autoren-Anerkennungspreis ausgezeichnet. Sie arbeitete unter anderem in New York als Guest Editor bei der jüdischen Traditionszeitung Aufbau und berichtete zuletzt als Korrespondentin aus London für Zeitungen und Magazine.

Ines Stickler: „Mainhattan – Manhattan. Lebensgeschichten aus 2 Metropolen“, Hardcover, 224 Seiten, ca. 120 Abbildungen, EUR 19,90. Erschienen im B3 Verlag, Frankfurt am Main. Mit Vorworten von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und Generalkonsul Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth. Fotografien von Anika Kempf (Frankfurt) und Ahron Weiner (New York). Ab 06. Oktober im Buchhandel erhältlich unter ISBN 978-3-938783-53-5





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