Jeder kann Leben retten

Woche der Wiederbelebung an der Asklepios Klinik Seligenstadt

Herz-Druck-Massage mit Hilfe von Spezialisten einfach erlernen

Seligenstadt, 14. September 2015. Im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ beteiligt sich auch die Asklepios Klinik Seligenstadt wieder an der bundesweiten Aktion. Vom 21. bis 25.9.2015 lädt die Klinik zu einer Aktionswoche unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ ein. Von Montag bis Freitag können Interessierte in der Zeit von 16.30 bis 18.00 Uhr im Foyer der Klinik die Herz-Druck-Massage erlernen. Zusätzlich informieren Dr. Müller-Hillebrand und sein Team der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin über die richtigen Maßnahmen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Woche der Wiederbelebung ist eine deutschlandweite Aktion. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand außerhalb einer Klinik ist im internationalen Vergleich alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. "Beginnen geschulte Ersthelfer im Notfall sofort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit der Basis-Reanimation, verdoppelt sich die Überlebensrate der Patienten nahezu. Mehrere tausend Menschen könnten so pro Jahr gerettet werden“, sagt Dr. Frank Müller-Hillebrand, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin der Asklepios Klinik Seligenstadt. 

Interessierte erwartet eine kostenlose, professionelle Kurz-Schulung. Zu dem lebensrettenden Reanimationstraining, das rund 15 Minuten dauert, sind auch Familien herzlich eingeladen, denn die meisten Fälle von plötzlichem Herzstillstand ereignen sich zu Hause oder im Freundeskreis.

Die drei Schritte der Rettungskette: prüfen, rufen, drücken

Die Basis-Reanimation ist einfach zu erlernen und effektiv. Kommt der Ersthelfer zu einer bewusstlosen  Person, ist es zunächst wichtig zu prüfen, ob die Atmung noch normal funktioniert. Ist dies nicht der Fall, muss im zweiten Schritt sofort über die Notrufnummer 112 der Rettungsdienst alarmiert werden. Danach beginnt man bis zum Eintreffen des Notarztes mit der Herzdruckmassage. Dabei wird fest und schnell mindestens 100 Mal pro Minute zentral und circa fünf Zentimeter tief auf den Brustkorb gedrückt.

Auf die Mund-zu-Mund-Beatmung kann  heute bei der Basis-Reanimation verzichtet werden. Es hat sich herausgestellt, dass  eine unterbrechungsfreie Herzmassage die besten Ergebnisse liefert. In der Anfangsphase der Wiederbelebung befinden sich in den Lungen auch ohne Atmung immer noch ausreichend Sauerstoffvorräte.

Pressekontakt:

Dr. med. Frank Müller-Hillebrand, D.E.A.A.

Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Beauftragter für das Klinische Risikomanagement

Tel. (06182) 83 62 400

Mail: frank.mueller@asklepios.com

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