Moderne Diagnose und Therapieansätze

Schwindel im Alter - Asklepios Paulinen Klinik klärt auf

Wiesbaden, 30. Juni 2017. Fast ein Drittel der über 70-jährigen und rund die Hälfte aller 80-jährigen klagen über Schwindel. Dabei handelt es sich um ein komplexes Phänomen, das  sich zur Volkskrankheit ausweitet - Tendenz steigend. Meist sind verschiedene altersbedingte körperliche Veränderungen in unterschiedlicher Ausprägung für den Schwindel verantwortlich.  Daher ist ein multidisziplinärer Ansatz bei Diagnose und Therapie wichtig. Wie das in der Asklepios Paulinen Klinik geschieht, das beantwortet der Geriater PD Dr. Philipp Bahrmann, Chefarzt Medizinische Klinik II.

Schwindel im Alter ist häufig mit Stürzen verbunden, die lebensbedrohliche Komplikationen nach sich ziehen können. Ursache für den altersbedingten Schwindel sind in vielen Fällen Abnutzungserscheinen an der Halswirbelsäule, Abbau der Haltemuskulatur sowie die Verschlechterung des Sehens und Hörens. Aber auch Medikamente wie zum Beispiel Antidepressiva oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können maßgeblich zum Schwindel beitragen und damit das Sturzrisiko im Alter deutlich steigern.

Um der Ursache des Altersschwindels auf den Grund gehen zu können, ist in jedem Fall eine Anamnese erforderlich. Dabei wird in einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt der Gesundheitszustand des Patienten ermittelt und seine Beschwerden werden systematisch aufgenommen.  Danach erfolgen in den meisten Fällen Untersuchungen durch einen Facharzt für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde, einen Neurologen sowie Untersuchungen durch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen oder Magnetresonanztomographie (MRT). Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird dann ein individueller Therapieplan erstellt. 

"Ist der Grund für den Schwindel diagnostiziert, dann haben wir unterschiedlichste Mittel, um ihm adäquat zu begegnen. Neben chirurgischen Eingriffen stehen uns vor allem wirksame Medikamente zur Therapie des Schwindels zur Verfügung. Wichtig ist auch die die optimale medikamentöse Einstellung des Patienten, um so zum Beispiel Schwindelattacken in Folge von zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck zu vermeiden. Darüber hinaus unterstützt ein wirksames Gleichgewichtstraining durch Physio-, und Ergotherapie die Wirksamkeit der pharmakologischen Therapie", sagt Dr. Bahrmann.

PR-AGENTUR, IDEENGEBER & RHEINGAU-EXPERTEN

PR Profitable

Markt 4 · 65375 Oestrich-Winkel im Rheingau
Fon 06723 913 76 74 · E-Mail l.malethon(at)pr-profitable.de

Bleiben Sie Up-To-Date

Sie finden uns auch auf Facebook und XING ...